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Betriebsschließungen

  • 1968 gingen die Lederwerke J. Mayer & Sohn in Konkurs (1857 gegründet)
  • 1970 die Bürgeler Lederwerke Becker (1898 gegründet).
  • 1963 stellte die Nähmaschinenfabrik Haid & Neu (ehemals »Frisch-auf-Werke«) den Betrieb ihrer Offenbacher Filiale ein
  • 1967 folgte die bereits 1869 gegründete Schraubenfabrik Gebrüder Heyne.
  • 1971 Bei der Maschinenfabrik Collet & Engelhard wurde 1971 die Arbeit eingestellt. Einmalig nach damaligen Presseaussagen war die Tatsache, dass die Arbeitnehmer zur Sicherung ihrer Gehaltsansprüche das Vermögen ihres Arbeitgebers durch einen Prozess vor dem Arbeitsgericht hatten pfänden lassen.
  • Etwa um dieselbe Zeit schloss die Metallwarenfabrik Jacob Mönch an der Ludwigstraße. Sie war Zulieferer für die auch schon kränkelnde Lederwarenindustrie.
  • Auch Schleifmaschinen-Hersteller MSO an der Senefelderstraße gibt auf.
  • 1972 schloss die Schleifmaschinenfabrik Friedrich Schmaltz (gegründet 1884) die Tore ihres Hauses in der Waldstraße.
  • Mit der Lederfabrik Hoffmann schloss im Jahr 1973 die letzte der früher zahlreichen Gerbereien ihre Tore.
  • Im selben Jahr kam auch das Aus für die Schuhfabrik Rheinberger.
  • 1974 ging die Metallwaren-Fabrik Sustan GmbH an der Sprendlinger Landstraße in Konkurs.
  • 1974 die Firma Peter Schlesinger an der Ecke Waldstraße und Bismarckstraße meldet Konkurs an, ein 1885 gegründeter Zulieferer für Fahrrad- und Automobilindustrie. Das gewann besondere Aufmerksamkeit, weil sich in den Gebäuden (auch "Die Fabrik" genannt), zunächst illegal, Künstler und politisierende Jugendgruppen einrichteten. Zeitweise wurden in der "Fabrik" am Wochenende Disco-Abende organisiert. Es 1980 wurden sie von der Polizei vertrieben, damit dort ein Parkhaus gebaut werden konnte. Im Untergeschoß eröffnete "Leuchten Walter".
  • 1976 ging die Maschinenfabrik Hartmann (gegründet 1885) in Liquidation.
  • Ebenfalls 1976 meldete das auch überregional wichtige Bieberhaus an der Berliner Straße seinen Konkurs; damit verschwand ein großes Kaufhaus aus dem Stadtbild Offenbachs. Auch in den folgenden Jahren mussten traditionsreiche Offenbacher Betriebe schließen.
  • Die Lederwarenfabrik Mädler (»stets ein Begriff von hoher Qualität«) beispielsweise, 1850 in Leipzig gegründet, war 1984 am Ende.
  • 1988 ging der Automaten-Hersteller Markomat in Konkurs
  • 1989 schließt die auf Brauereimaschinen spezialisierte Firma Neubecker an der Frankfurter Straße.
  • Ein Konkursverfahren gegen die ebenfalls in Leipzig gegründete Pelzveredelungsfirma Thorer & Co. wurde 1994 eröffnet.
  • 1990 Stahlbau Lavis wird an die Philipp Holzmann AG verkauft. 1996 wird die Produktion nach Aschaffenburg verlegt. Im Zuge der Insolvenz des Bauunternehmens Holzmann wurde auch dort der Betrieb stillgelegt. Stahlbau Lavis ist inzwischen im Züblin- Konzern aufgegangen und der Firmenname wird nicht mehr verwendet.
  • Die Mabeg Maschinenbau GmbH musste trotz der 1991 erfolgten Übernahme durch MAN Roland im Jahr 1999 den Betrieb einstellen.
  • Selbst die traditionsreiche Kaiser Friedrich Quelle, einstmals Hoffnungsträgerin für ein »Bad Offenbach«, wurde 1997 nach 109 Jahren geschlossen.
  • 1997 Die 1884 gegründeten Rowenta-Werke an der Waldstraße schließen.
  • Im selben Jahr ging die Schuhfabrik Hassia (Christian-Pleß-Straße) in Konkurs; auf dem Firmenareal arbeiten seit 1999 »Kreativschmieden« und ein Architekturbüro.
  • die 1832 – damals noch in der Innenstadt – gegründete Lithographische Anstalt Kramp & Co. musste 1999 einen Insolvenzantrag stellen und wurde verkauft. Seither produziert eine neue Firma Model-Kramp GmbH in Hanau, Klein-Auheim, in kleinerem Umfang weiter. Das Schicksal dieses Unternehmens mag beispielhaft für jene Betriebe aus dem Druckereigewerbe stehen, die in den achtziger und vor allem neunziger Jahren ihren Betrieb einstellen mussten.
  • Das verbliebene Offenbacher Flaggschiff des Lederwarengewerbes, die Firma Goldpfeil, produzierte seit dem Jahr 2002 aus Kostengründen nicht mehr in der Lederstadt. Am 21. August 2008 meldete die Firma Goldpfeil (Kaiserstraße) beim Amtsgericht Offenbach Insolvenz an.

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