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Offenbach-Post

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Offenbach-Post
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Pressehaus Bintz-Verlag GmbH & Co KG in Offenbach am Main
Chefredakteur Frank Pröse
Herausgeber Dirk Ippen
Zahlen
Erstausgabe 3. Juni 1947
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage (IVW Q1/2009) 50.157 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW Q1/2009) 45.242 Exemplare
Verweise
Weblink www.op-online.de

Die Offenbach-Post, Kurzbezeichnung OP, ist eine regionale Tageszeitung, die ihr Verbreitungsgebiet hauptsächlich in der Stadt Offenbach am Main sowie im Landkreis Offenbach findet. Sie wird vom Pressehaus Bintz-Verlag GmbH & Co KG in Offenbach am Main herausgegeben und hatte im 1. Quartal 2009 eine Druckauflage von 50.157 Exemplaren[1].

Geschichte und Entwicklung Bearbeiten

Die Zeitung wurde im Jahr 1773 als Offenbacher privilegiertes Real-, Frag- und Anzeigeblatt ins Leben gerufen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus der anfangs nur einmal in der Woche erscheinenden Zeitung eine Tageszeitung mit wechselnder Namensgebung. 1870 wurde die Offenbacher Zeitung OZ an eine telegrafische Nachrichtenagentur angeschlossen. Der Frankfurter Parteiverlag kaufte die Zeitung nach Machtergreifung der Nationalsozialisten 1939, um sie als Parteiorgan zu nutzen[2].

1947 wurde mit Lizenz der amerikanischen Militärregierung die Offenbach-Post von Udo Bintz gegründet. Sie war damit die 11. Tageszeitung[3], die im Nachkriegsdeutschland erscheinen durfte. Die Namensgebung lehnte sich an die berühmte Washington Post an, in deren Verbreitungsgebiet Verwandte von Bintz lebten[2]. Die Geschäftsstelle befand sich in der Großen Marktstraße in der Innenstadt Offenbachs, unmittelbar anschließend auch die Druckerei. Wenig später ging die Offenbach-Post im OZ-Verlag auf. Der Sohn von Udo Bintz, Peter Udo Bintz, übernahm Anfang der 1970er Jahre die Verlagsleitung der Pressehaus Bintz-Verlag GmbH & Co. KG.

Datei:OP Logo 1964.jpg

Die Geschäftsräume, die seit der frühen 1960er Jahre am Aliceplatz angesiedelt waren, wurden 1997 (Druckerei) und 1998 (Verlagshaus) an den Stadtrand in die Waldstraße verlegt[2]. Zu dieser Zeit gehörten dem Münchener Verleger Dirk Ippen durch den Westfälischen Anzeiger 50% des Verlags der Offenbach-Post. Zum 1. Januar 2005 übernahm er die restlichen 50%.

Seit 2006 ist die Offenbach-Post Namensgeberin für die Offenbach-Post-Tribüne im Stadion am Bieberer Berg, in dem Kickers Offenbach seine Heimspiele austrägt[4].

VerbreitungsgebietBearbeiten

Das Verbreitungsgebiet umfasst die Stadt Offenbach am Main und den Landkreis Offenbach sowie einige Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg (Babenhausen, Schaafheim, Eppertshausen, Münster, Dieburg) und Teile der Stadt Hanau (Steinheim und Klein-Auheim).[5]

Umfang und AusgabenBearbeiten

Die Offenbach-Post erscheint in fünf Ausgaben, die sich durch ihre Lokalteile unterscheiden. In Hanau erscheint sie unter dem Titel Hanau-Post, in Langen und Egelsbach als Langener Zeitung.

Die Werktagsausgaben haben 40 Seiten, die Samstagausgabe umfasst 48 Seiten. Dienstags liegt der Zeitung eine Kleinanzeigenbeilage bei, samstags eine Wochenendbeilage mit Reiseteil.

Die Zeitung ist seit April 2008 als E-Paper erhältlich.

Neben der Tageszeitung gibt der Verlag der Offenbach-Post 14 wöchentliche Anzeigenblätter heraus, zwei davon außerhalb des Kern-Verbreitungsgebietes in den Frankfurter Stadtteilen Bornheim und Sachsenhausen. Sonntags erscheint der Rhein-Main-Extratipp, ein Anzeigenblatt im Stil einer Boulevardzeitung in der Stadt Offenbach sowie den Landkreisen Offenbach und Darmstadt-Dieburg.

Zwei weitere Anzeigenblätter erscheinen monatlich in den Offenbacher Stadtteilen Bieber und Bürgel.

Zur Verlagsgruppe gehören der Dieburger Anzeiger und der Groß-Zimmerner Lokal-Anzeiger. Sie erscheinen drei Mal pro Woche (Montag, Donnerstag, Samstag) als Kopfblatt der Offenbach-Post mit eigenem Lokalteil.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. www.ivw.eu
  2. 2,0 2,1 2,2 OP Sonderausgabe zum 60. Erscheinungsjahr 2007, Seite 2
  3. OP Sonderausgabe zum 60. Erscheinungsjahr 2007, Seite 3
  4. Stadionbeschreibung
  5. Anzeigenpreisliste Nr. 48, gültig ab 1. Januar 2009

Weblinks Bearbeiten


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